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Teil 1  |
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Einleitung | |
Durch den „Förderverein Freundeskreis Jharkot- Projekt e.V.“ habe ich im August 2008 die Möglichkeit bekommen, nach Nepal zu reisen, um dort am „Shree Jharkot Medical Center and School“ als Freiwillige zu arbeiten. Das Medical Center ist eine private Internatsschule, an der die Kinder zusätzlich zum Unterricht an der örtlichen Regierungsschule, vertieft Unterricht in Mathematik und Englisch bekommen, des Weiteren Tibetisch und Tibetische Pflanzenkunde. Diese Einrichtung wird vom Förderverein finanziell unterstützt und gefördert.
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Kathmandu | |
Am 17. August 2008 startete meine Reise nach Nepal. Nachdem ich den ersten Kulturschock überwunden hatte, standen vor meiner Weiterreise für mich noch zwei Tage Kathmandu mit Sightseeing auf dem Programm. | |
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Anreise nach Jharkot | |
Am 21. August machte ich mich dann in Richtung Pokhara auf. Dort verbrachte ich zwei weitere Tage, bevor ich dann am 24. August nach Jomsom flog. Ich wurde dann dort von einer der Tibetisch-Lehrerinnen des Medical Centers, Frau Lhakpa Dolma, abgeholt. Gemeinsam machten wir uns mit dem Jeep (ich hatte sehr viel Gepäck; Kleider für die Kinder etc.) auf den Weg in Richtung Jharkot. |
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Ankunft in Jharkot | |
Dort angekommen, bezog ich zunächst einmal mein Zimmer im Hotel Sonam und ließ mir danach von Mohan, dem Projektleiter und Lehrer, das gesamte Klosterareal zeigen und mich den Mitarbeitern und Kindern vorstellen. Das Medical Center befindet sich auf dem Areal eines buddhistischen Klosters und außer den Kindern und Lehrern leben hier auch noch einige Mönche. Neben Mohan und Lhakpa Dolma arbeiten noch eine weitere Tibetisch- Lehrerin, Frau Tsering Dolkar, der tibetische Arzt Amchi Nyima und der Koch Rischikan am Medical Center. |
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Schulbeginn | |
Nach meiner ersten Nacht in Jharkot, startete der Tag schon sehr früh und ich ging direkt an die Schule, um den ganzen Tagesablauf der Kinder „live“ miterleben zu können. Die Kinder werden sehr früh am Morgen – so gegen 6 Uhr - geweckt und dann haben sie „Self-Studies“, in denen die sie ihre Hausaufgaben erledigen können und das bereits Erlernte selbständig wiederholen und vertiefen sollen. Danach heißt es Zähneputzen und sich Waschen, bevor alle Kinder, 14 insgesamt, dann ihr allmorgendliches Gebet sprechen bzw. laut singen. So gegen 8 Uhr gibt es dann Frühstück und ab 10 Uhr gehen die Kinder an die staatliche Schule im Ort. An meinem ersten Tag ging ich gemeinsam mit Mohan an die staatliche Schule, um die Einrichtung und die Lehrer dort kennen zu lernen. |
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Tagesablauf im Medical Center | |
Am Nachmittag, nach dem Mittagessen geht für die Kinder der Unterricht ab 14 Uhr am Medical Center weiter und endet um 16.30Uhr. Danach haben die Kinder „frei“ und nutzen diese Zeit gerne um zu spielen, Sport zu machen und rumzutoben. Auch an diesem Teil des Tages nahm ich oft aktiv teil und spielte mit den Kindern, sei es Fußball, Volleyball, „Chungi“ oder sonstiges. Nach gut einer Stunde heißt es für die Kinder allerdings „Waschen“ und danach nochmals „Self Studies“. Am Abend wird zuerst wieder gebetet und danach gibt es Abendessen. Nach dem Essen geht es für die Kinder dann allerdings direkt ins Bett. |
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Freiwilligenarbeit als Lehrerin | |
Vom ersten Tag an begann auch meine „Arbeit“ am Medical Center. Ich unterrichtete die Kinder hauptsächlich in Englisch und vereinzelt auch in Mathematik. In der folgenden Zeit begleitete ich die Schüler ebenfalls mit an die staatliche Schule, um auch dort allen Klassen Englischunterricht zu geben. Schon nach wenigen Tagen war ich komplett in das Unterrichtsgeschehen, sowie in das dortige Leben an der Schule integriert. Genauso herzlich wurde ich in die Familie, der das Hotel gehört, aufgenommen. Schnell kannten mich die meisten Bewohner des Dorfes und trotz des Sprachproblems, bemühten sie sich stets, sich mit mir zu unterhalten und mir das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Das war für mich eine sehr schöne Erfahrung!
Neben dem Schulalltag standen hin und wieder besondere Aktionen auf dem Programm. Freitagnachmittags und samstags haben die Kinder frei und müssen keinen Unterricht besuchen. Jedes zweite Wochenende gehen die Schüler aus den naheliegenden Ortschaften nach Hause zu ihren Familien, einige bleiben aufgrund der weiten Entfernung jedoch immer am Medical Center und gehen nur in den größeren Ferien nach Hause. Freitagnachmittags sind wir nun einige Male nach Lhadup auf eine Wiese gelaufen, um dort alle zusammen Fußball oder anderes zu spielen. |

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